10 Dinge um Deine Retrospektiven zu sabotieren

Neues Jahr, neues Glück. Dieses mal gebe ich Euch ein paar Ideen, wie Ihr Eure Retrospektiven sabotieren könnt. Viel Spaß dabei:

  1. Mache Deine Retrospektiven so kurz wie möglich. Man sollte vermeiden zu viel Zeit in diese nutzlosen Zusammenkünfte zu investieren.
  2. Fokussiere Dich in der Retrospektive ausschließlich auf die negativen Aspekte des letzten Sprints. Dies ist der einzig richtige Weg für kontinuierliche Verbesserung.
  3. Führe eine Retrospektive wie jede andere Besprechung durch. Setzt Euch um einen Tisch und los geht es.
  4. Ignoriere die Komplexität des Systems in dem Ihr arbeitet. Jeder Effekt hat auch (genau) eine Ursache.
  5. Nutze ausschließlich billigstes Material, wie schlecht klebende Post-Its oder Stifte die kaum schreiben. Alles andere wäre Verschwendung.
  6. Verzichte auf einen Facilitator für Deine Retrospektiven. Er stört sowieso nur und verlangsamt die „Besprechung“.
  7. Verzichte auf jegliche Agenda und Phasenmodelle für Retrospektiven. Wer braucht schon eine Agenda um sich auf Negatives zu fokussieren.
  8. Starte sofort zu definieren, was Ihr im nächsten Sprint anders machen wollt. Es weiß sowieso schon jeder, was sich ändern muss.
  9. Überprüfe nie, ob die Aufgaben der letzten Retrospektive tatsächlich bearbeitet wurden oder gar den erhofften Effekt hatten. Das dauert viel zu lange.
  10. Bringe niemals etwas zu essen/zu knabbern für die Teilnehmer mit in die Retrospektive. Hungrige Teilnehmer werden alles daran setzen, die Retrospektive schnellstmöglich zu beenden.
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