by marc

September 3, 2020

Wie viele andere hast Du Dich bestimmt schon einmal gefragt, welche Scrum Master Zertifizierung die Beste ist. Aus meiner Sicht gibt es nur zwei die wirklich in Frage kommen.

Wann macht eine Zertifizierung Sinn?

Zu allererst muss man sich im klaren darüber sein, dass eine Zertifizierung nichts über die tatsächlichen Fähigkeiten aussagt. Das ist aber bei jeder Form von Zertifizierung so. Ich kenne zertifizierte Scrum Master, die noch nie mit einem Team gearbeitet haben und deren Zertifizierung teilweise Jahre zurück liegt. Erfahrung ist immer noch das Wichtigste. 

Tatsächlich profitierst Du sogar, wenn Du zuerst ein paar Jahre mit einem oder mehreren Teams als Scrum Master gearbeitet hast und Dich dann auf die Reise in Richtung Zertifizierung machst. Dann hast Du die Möglichkeit die wirklich wichtigen Fragen in einem Training zu stellen und kannst Dich dort auch mit anderen austauschen. Ich habe 2005 mit Scrum angefangen und mich erst 2008 zertifizieren lassen.

Mir ist natürlich klar, dass viele Firmen auf eine Zertifizierung bestehen, bevor sie jemanden einstellen. Man kommt also nicht immer um dieses Thema drumrum. Welche beiden Optionen kommen also in Frage?

Certified Scrum Master (Scrum Alliance)

Die Scrum Alliance ist die älteste und erfahrenste Zertifizierungsstelle. Hier gibt es Trainer, die schon seit fast 20 Jahren Scrum Master ausbilden. Um ein CSM (Certified Scrum Master) zu werden, musst Du einen zwei oder dreitägigen Kurs besuchen und danach einen Onlinetest bestehen. Dieser Kurs muss von einem CST (Certified Scrum Trainer) durchgeführt werden. Auch nach dem CSM bietet die Scrum Alliance viele Programme an, um Dich weiter auf Deinem agilen Weg zu begleiten. 

Professional Scrum Master (scrum.org)

scrum.org ist entstanden, nachdem sich einer der Erfinder von Scrum (Ken Schwaber) von der Scrum Alliance abwandte, um sein eigenes Ding zu machen. Um hier PSM I (Professional Scrum Master I) zu werden, muss man "nur" einen Onlinetest bestehen. Dieser besteht aus 80 Fragen, die innerhalb von 60 Minuten beantwortet werden müssen. Man muss kein Training eines PST (Profession Scrum Trainer) besuchen und kann sich komplett autonom vorbereiten, wenn man das möchte. Viele unabhängige Organisationen die Scrum Trainings anbieten nutzen dieses Angebot, um ihren Trainingsteilnehmern einen Weg zur Zertifizierung anzubieten. Das ist ein Weg, den u.a. auch ich meinen Trainingsteilnehmern anbiete.

Fazit

Neben der Scrum Alliance und scrum.org gibt es eine Menge Trittbrettfahrer, die ihre eigenen Zertifikate anbieten. Wenn man allerdings auf Nummer sicher gehen möchte, sind die beiden oben genannten der beste Weg zu einer Zertifizierung.

Mehr dazu gibt es in meiner Podcastfolge:

Online Kurse

Passionate Team Agility - Der Online Kurs

Worum geht's in Kürze? 

  • Du wirst in die Lage versetzt, Deine konkrete Situation zu analysieren und zu verstehen
  • Du baust Teams, die passionierte Agilität leben
  • Du bekommst das Wissen an die Hand, wie Du eine nachhaltige Dream Team Umgebung schaffst
  • Du sparst Dir viele Stunden Frustration und Fehler bei Deiner eigenen agilen Transformation

Der Ultimative Remote Retrospektiven Kurs

Im Kurs lernst Du

  • Wie Du Remote Retrospektiven optimal vorbereitest
  • Wie Du auch Remote Vertrauen im Team aufbaust
  • Wie alle Teilnehmer die gesamte Retro am Ball bleiben
  • Wie Du auch stille/introvertierte Teilnehmer integrierst
  • Welche Online Tools am besten funktionieren

About the author 

marc

Marc Löffler ist selbständiger Agile Coach, Autor und Keynote-Speaker. Er befasst sich leidenschaftlich mit agilen Managementmethoden. Bevor er mit agilen Methoden in Berührung gekommen ist, hat er als zertifizierter Projektmanager bei Firmen wie Volkswagen, Siemens und EADS gearbeitet. Mit Begeisterung hilft er Unternehmen dabei, agile Werte zu verstehen und zu leben. Er liebt es, neue Einsichten zu generieren, und unterstützt Teams dabei, Probleme aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Seit September 2018 ist er zertifizierter Professional Speaker GSA (SHB) mit der besten Keynote seines Jahrgangs. Im Jahr 2014 erschien sein Buch „Retrospektiven in der Praxis“ beim dpunkt.verlag. Im Jahr 2018 folgte das Buch „Improving Agile Retrospectives“ bei Addison Wesley.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Hol Dir das kostenlose Poster

Lerne die Voraussetzungen für echtes, agiles Arbeiten kennen!