by marc

Juli 23, 2020

Heute hatte ich ein Gespräch mit einem Kunden. Es ging darum, ob agiles Arbeiten in ihrem Projekt überhaupt Sinn macht. Die kurze Antwort: Ja, macht es.

Aus meiner Sicht gibt es vor allem in der Produktentwicklung keinen Grund mehr, auf agiles Arbeiten zu verzichten. Aber auch andere Unternehmensbereiche profitieren vom agilen Arbeiten. Es kommt natürlich ein bisschen darauf an, wie man das definiert. Hier kommt meine Definition:

Agilität ist, wenn Du Dich als Person, Team oder Unternehmen regelmäßig und mit Absicht änderst. 

Ich persönlich glaube, dass es für jedes(!) Unternehmen überlebenswichtig ist, nach dieser Definition zu leben. Stillstand führt zum Tod.

Wenn man sich das Cynefin-Modell von Dave Snowden anschaut, so definiert er 4 (5) Domänen:

  1. Einfach: Habe ich schon zigmal gemacht und beherrsche ich blind (eigentlich schon kein Projekt mehr per Definition)
  2. Kompliziert: Enthält neuartige Elemente, aber wir können intern oder extern auf Know-How zurückgreifen. In Teilen planbar.
  3. Komplex: Komplett neuartig. Viele Unabwägbarkeiten und unbekannte Risiken. Nicht planbar.
  4. Chaos: Naja, Chaos halt. Schau, dass Du hier schnellstmöglich weg kommst.
  5. Disorder: Der Zustand, indem ich eigentlich garnicht weiß, in welcher Domäne ich mich befinde. Dummerweise wissen wiederum viele nicht, dass sie sich genau dort aufhalten.

Für alle Themen in den Domänen zwei und drei, macht Agilität immer Sinn. Das heißt nicht zwingend, dass ich hier überall Scrum einsetzen muss (Scrum != Agil). Aber kurze Feedback-Loops anhand dessen wir gemeinsam lernen (z.B. mit Retrospektiven), sind definitiv zu empfehlen.

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About the author 

marc

Marc Löffler ist selbständiger Agile Coach, Autor und Keynote-Speaker. Er befasst sich leidenschaftlich mit agilen Managementmethoden. Bevor er mit agilen Methoden in Berührung gekommen ist, hat er als zertifizierter Projektmanager bei Firmen wie Volkswagen, Siemens und EADS gearbeitet. Mit Begeisterung hilft er Unternehmen dabei, agile Werte zu verstehen und zu leben. Er liebt es, neue Einsichten zu generieren, und unterstützt Teams dabei, Probleme aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Seit September 2018 ist er zertifizierter Professional Speaker GSA (SHB) mit der besten Keynote seines Jahrgangs. Im Jahr 2014 erschien sein Buch „Retrospektiven in der Praxis“ beim dpunkt.verlag. Im Jahr 2018 folgte das Buch „Improving Agile Retrospectives“ bei Addison Wesley.

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