10 Dinge um den Product Owner in den Wahnsinn zu treiben

Nachdem wir uns bereits um das Team und den Scrum Master gekümmert haben, wird es Zeit uns dem Product Owner zuzuwenden. Es gibt sicherlich tausend Dinge, wie man diese Person auf die Palme bringen kann. Ich habe hier mal 10 davon gesammelt:

  1. Der richtige Zeitpunkt, um den Product Owner darüber zu informieren, dass das Team nicht in der Lage war irgendetwas fertig zu stellen, ist genau 5 Minuten bevor das Sprint Review startet. Transparenz ist etwas für Weicheier.
  2. Lade den Product Owner zu keinem der Scrum Meetings ein. Du weißt schon, diese „Pigs and Chicken“ Sache.
  3. Ignoriere das Sprint Backlog und arbeite ausschließlich an den Features, die Dir am besten gefallen. Wenn interessiert schon die Vision des Product Owners.
  4. Weise alle Maßnahmen der letzten Retrospektive dem Product Owner zu. Er ist immer schuld an allem.
  5. Nehme nie am Sprint Review teil. Du weißt sowieso schon, wie Euer Produkt aussieht und funktioniert. Das Feedback des Product Owners ist irrelevant.
  6. Mache niemals eine Live Demo des Produkts im Sprint Review. Bereite stattdessen eine schicke Power Point Präsentation vor.
  7. Spreche niemals mit dem Product Owner, wenn Du eine Frage zu einem Feature hast. Implementiere es stattdessen auf der Basis auf Annahmen, die Dir am besten in den Kram passen.
  8. Wenn es schwierig ist mit dem Product Owner vernünftig zu kommunizieren, dann definiere einfach jemanden in Deinem Team, der als Proxy zum Product Owner fungiert. Das funktionier immer prima.
  9. Halte Dich nie an Dein versprochenes Release Datum. Jeder liebt Überraschungen.
  10. Hinterfrage wirklich alles im Product Backlog und starte ausufernde Diskussionen für so viele Features wie möglich. So hat es Dir Deine Mutter schließlich beigebracht.
Fällt Dir sonst noch etwas ein, dass helfen könnte? Dann immer her damit in den Kommentaren. Möchtest Du informiert werden, wenn ich eine neue Liste erstellt habe? Dann abonniere meinen Newsletter: